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Allgemeines über Lakritz

angiebaby

Bild: © Arnold www.awl.ch

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Lakritze wird aus der Wurzel der Süßholz-Pflanze gewonnen. Die frostempfindlichen Pflanzen (lateinisch „Glycyrrhia glabra“), wachsen vorwiegend in der Mittelmeerregion und in Westasien. Der typische Lakritz-Geschmack entsteht durch das in den Wurzeln enthaltene Glycyrrhizin (eine Mischung aus Kalium- und Calcium-Salzen mit sehr hoher Süßkraft).

In der Medizin wird der Extrakt der Süßholzwurzel angewendet zur Bekämpfung von Erkrankungen der Atmwege, also Husten, Bronchialkatarrh u. ä., aber auch bei Gastritis und Magengeschwüren. In der chinesischen Medizin wird Lakritz als Tonikum verwendet, unter anderem bei Herzbeschwerden oder Hautunreinheiten.

Die heilende Wirkung der Süßholzwurzel war schon in der Antike bekannt, sowohl bei den Ägyptern, als auch bei den Römern, aber erst seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde dem Lakritz Zucker zugesetzt. Seitdem ist Lakritz als Süßigkeit überall auf der Welt beliebt.

Zur Herstellung der Süßigkeiten werden die Inhaltsstoffe aus den Wurzeln extrahiert und eingedickt, mit Gelatine, Stärke, Zuckersirup und diversen Gewürzen wird der Geschmack verändert. In den meisten Ländern Europas wir die süße Lakritze bevorzugt, in Skandinavien, den Niederlanden und im Norden Deutschlands ist auch die salzige Variante, die durch Zusatz von Ammoniumchlorid (Salmiak) entsteht, sehr beliebt. In Deutschland müssen Lebensmittel, die mehr als 2 % Salmiak enthalten, einen Warnhinweis auf der Verpackung enthalten, daher findet man folgende Hinweise:

"Erwachsenenlakritz – kein Kinderlakritz" (bei einem Salmiak-Gehalt von 2 % bis 4,49 %)

"Stark- oder Erwachsenenlakritz kein Kinderlakritz" (bei einem Salmiak-Anteil von 4,49 % bis 7,99 %)

Bei diesen Sorten, die meist nur in Apotheken zu kaufen sind, findet man auch häufig den Warnhinweis, dass übermäßiger Verzehr zu Bluthochdruck oder Kopfscherzen führen kann.

Besonders viel Lakritz wird in England, Dänemark und im Norden Deutschlands gegessen, den Weltrekord aber halten die Niederländer mit etwa 2 Kilogramm pro Person und Jahr!

Übrigens, im Gegensatz zu bestimmten Dingen, die man in Holland zwar frei kaufen und konsumieren, sie aber nicht nach Deutschland einführen darf, gibt es, soweit ich weiß, in bezug auf Lakritze keine Einfuhrbeschränkungen, ich hatte jedenfalls noch nie Probleme an der Grenze ...

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