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Die Lakritztomate

(Tomaticus blaccus)

Angelika Mundt Angelika Mundt

Vorkommen

Die Entdeckung der Lakritztomate im südamerikanischen Regenwald in 2008 war zweifellos die wissenschaftliche Sensation des Jahres. Zwar hatte es seit langem Gerüchte über die Existenz dieses exotischen Nachtschattengewächses mit Lakritzaroma gegeben; diese stützten sich aber ausschließlich auf die mündlich überlieferten Schilderungen eines ostfriesischen Auswanderers aus dem Jahr 1856 und galten in seriösen Kreisen als wenig glaubwürdig.

Entdeckt wurde die Lakritztomate nun eher zufällig von einem Forscher-Team, das an den Amazonas gereist war, um das Sozialverhalten von Piranhas zu studieren.

Optik, Haptik und Geschmack

Die Lakritztomate wird zur Vermehrung ausschließlich in den Treibhäusern der Uni Freiburg gezüchtet und ist derzeit noch nicht im Handel erhältlich. Dem Lakritzlabor wurde allerdings ein Exemplar zur Begutachtung zur Verfügung gestellt. Dafür noch einmal einen herzlichen Dank an die Uni Freiburg. Und hier unser Bericht:

Optik: Die Lakritztomate sieht aus wie eine gewöhnliche Fleischtomate, die man in schwarze Tinte getaucht hat.
Haptik: Sie ist auch von gleicher Konsistenz wie eine Fleischtomate und fühlt sich genauso an. Nach unseren Beobachtung zeigt sie auch das gleiche Reifeverhalten, wird also im Verlauf des Reifeprozesses weicher.
Geschmack: Geschmacklich hat sie mit der uns bekannten roten Tomate nicht viel gemeinsam. Hervorstechend ist das markante und unglaublich intensive Lakritzaroma. Damit braucht sie sich hinter keinem industriell erzeugten Starklakritz zu verstecken. Hinzu kommt eine leichte Salmiaknote, die das Geschmackserlebnis abrundet und vervollkommnet.

Aussichten

Ob die Lakritztomate jemals in den Handel kommt, ist zurzeit mehr als fraglich und hängt davon ab, ob am Amazonas ein zweites Exemplar gefunden wird. Ein Parasit hat nämlich alle Stauden der Uni Freiburg über Nacht unwiderbringlich zerstört. Somit sind die Betreiber des Lakritzlabors die einzigen lebenden Menschen, die sich von dem köstlichen Geschmack dieser Schwarztomate überzeugen konnten.

Leider liegt es in der Natur einer solchen Untersuchung, dass von dem Testobjekt nichts übrigbleibt. (Rainer Bublitz 05/2009)

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